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Bei der Untersuchung der Arzneimittelversorgung von Privatversicherten sind Nachahmerpräparate(GENERIKA) von besonderem Interesse.
Nach einer Studie des wissenschaftlichen Institutes der PKV (WIP), erhalten in Deutschland Privatversicherte deutlich weniger Generika als Kassenpatienten.
Nach der Berechnung des WIP liegt der Generikaanteil nach Verordnung bei der PKV bei 40,12 Prozent im Vergleich zu 74,86 Prozent bei der GKV. Während GKV-Versicherte zu einem Viertel Originalpräparate beziehen, steht bei Privatpatienten in deutlich mehr als der Hälfte aller Verordnungen bei den untersuchten Wirkstoffen Originalmedikamente auf dem Rezept.
Privatversicherte werden folglich nach Ablauf des Patentschutzes für einen Wirkstoff in geringerem Maße auf Generika umgestellt. Somit beziehen die Versicherten der PKV in höherem Maße Originalpräparate als die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland. |