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Krank zu sein ist für Amerikaner teuer. Abgesehen von zwei staatlichen Programmen für 40 Millionen Rentner, Behinderte und Arme gibt es nur private Versicherungen. Das Rentnerprogramm "MEDICARE" können nur Menschen ab 65 in Anspruch nehmen. Erst ab Anfang 2006 bietet es einen eng begrenzten Arzneizuschuss. Medikamente sind, da nicht preisreguliert, teurer als in jedem anderen Land. Private Krankenversicherungen werden meist als Gruppenvertrag über den Arbeitgeber angeboten, doch sind die Arbeitgeber dazu in der Regel nicht verpflichtet. Oft beteiligen sie sich freiwillig zur Hälfte an den monatlichen Beiträgen. Es bleibt ihnen unbenommen, Gruppenverträge mit niedrigen Beiträgen, aber einer hohen Selbstbeteiligung für den Arbeitnehmer auszuhandeln. Eine 39-jährige Sachbearbeiterin zahlt so zum Beispiel 280 Dollar Prämie im Monat, mit ca. 250 Dollar Medikamenten- und 500 Dollar Krankenhausselbstbeteiligung. Hart wird es für die Menschen, welche den Job verlieren. Er wird zwar noch max. bis zu 6 Monaten weiterversichert, muss aber die vollen Kosten (incl. dem bisherigen Arbeitgeberzuschuß) alleine tragen. Danach fliegt er aus der Versichrung. Wer sich dann aus eigener Kraft keine Privatversicherung mehr leisten kann, bleibt ganz außen vor. 45,8 Millionen Menschen- etwa 15 Prozent der Bevölkerung(!) - waren 2004 in den USA nicht versichert. Um die explodierenden Kosten einzudämmen, schränken immer mehr Versicherungen deshalb die freie Arztwahl ein. Die Krankenversicherung bestimmt die Preise für Leistungen und erlaubt Konsultationen nur mit Ärzten, die das akzeptieren. Haben Sie, lieber Leser, hierzu Fragen zu Ihrer zukunftigen Krankenversicherung in den Staaten, kontaktieren Sie bitte mein Büro.
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