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28.09.2008
Versorgung von NHS-Patienten in England mit Medikamenten
 
Innovative Medikamente bleiben vielen Patienten in Großbritannien vorenthalten.
Immer mehr Haus- und Fachärzte in England informieren ihre Patienten nicht über neue und innovative Arzneimittel, weil diese Medikamente zu teuer sind und daher nicht vom staatlichen Gesundheitsdienst erstattet werden.

Wie aus einer aktuellen Ärztebefragung hervorgeht, gibt jeder vierte Onkologe zu, Patienten nicht über alle zur Verfügung stehenden innovativen Medikamente zu informieren, weil der staatliche Gesundheitsdienst (National Health Service, NHS) diese Medikamente nicht bezahlt.

Die Umfrage, deren Ergebnisse jetzt von der Stiftung „Myeloma UK“ veröffentlicht wurden, belegt, dass Krebspatienten in Großbritannien oftmals nicht in den Genuss neuer und innovativer Arzneimittel kommen, da der NHS nicht die Behandlungskosten übernimmt. Selbst innerhalb Großbritanniens gibt es große Unterschiede, welche Arzneimittel kostenerstattungsfähig sind und welche nicht. 

Das sorgt für großen Unmut sowohl bei Patienten als auch innerhalb der britischen Ärzteschaft. „Viele Ärzte informieren Patienten nicht über neue Arzneimittel, weil der Arzt von vornherein weiß, dass der Patient diese Medikamente aus Kostengründen nicht erhalten wird“, so ein Sprecher des britischen Ärztebundes (British Medical Association, BMA).

Und: „Das bringt viele Ärzte in große Gewissenskonflikte.“ Drei von vier von „Myeloma UK“ befragte Haus- und Fachärzte gaben an, „Kostengründe“ seien bei Patientengesprächen stets „ein wichtiger Punkt“. Jeder dritte Mediziner steht auf dem Standpunkt, es sei „sinnlos“, Kranken von Arzneimitteln zu berichten, die für sie unerschwinglich seien. Britische Arzneimittelhersteller bezeichneten die Umfrage-Ergebnisse als „sehr besorgniserregend“.

Sollten Sie daher in GB leben und arbeiten, informieren Sie sich rechtzeitig über die Möglichkeit, sich unabhängig vom NHS weltweit gut zu versichern - gerade hier ist es gut möglich, sich als "Privatpatient" auf der Insel und in Deutschland abzusichern.
Gerne beraten wir Sie hierzu - sprechen Sie uns an unter www.henry-kotas.com finden Sie erste Infos.

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